Bruckner Requiem d-Moll

Sa. 12. November | 19.30 Uhr | Stadtpfarrkirche Miltenberg
So. 13. November | 15.30 Uhr | Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Alzenau-Hörstein
Mo. 14. November | 20.00 Uhr | Mozart Saal Alte Oper Frankfurt
Di. 15. November | 19.30 Uhr | St. Moritz Augsburg

Stephan Adam
ECHOS ABENDGEBETE
(Uraufführung)
nach Texten aus „Doktor Faustus“ von Thomas Mann
für Sopran solo und Streicher

Bernat Vivancos
BLANCA LUNA (Uraufführung)
Kantate auf das Epos-Fragment „El Diablo Mundo“ („Der Weltteufel“)
von José de Espronceda
für Vokalensemble und Streicher

Anton Bruckner
REQUIEM d-Moll
für Soli, Chor und Orchester, WAB 39

Katharina Ruckgaber Sopran
Marie Seidler Alt
Christopher Diffey Tenor
Frederic Jost Bass

Süddeutscher Kammerchor
bayerische kammerphilharmonie

Leitung Gerhard Jenemann

In Kooperation mit Instituto Cervantes Frankfurt und im Rahmen des Festivals VOCAL ART Frankfurt Rhein Main 2022
Gefördert aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien

FrankfurtTicket RheinMain
für das Konzert am 14.11.2022 in der Alten Oper Frankfurt

www.reservix.de und bei allen üblichen Verkaufsstellen

Stephan Adam studierte Kirchenmusik, Chordirigieren sowie Tonsatz und Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main. Von 1982 bis 2021 war er Dozent für Tonsatz, Gehörbildung, Partiturspiel und Orgel an der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen. Mit seinen Kompositionen erregte er auch internationale Aufmerksamkeit und einige seiner Werke erhielten Preise bei verschiedenen Kompositionswettbewerben. 2007 war er mit Techno fantastico für Sinfonieorchester Erster Preisträger beim Kompositionswettbewerb der Münchner Symphoniker.

Bernat Vivancos’ musikalische Jugend ist von seiner Schulzeit in Kloster Montserrat und dessen berühmtem Knabenchor geprägt. Nach den Jahren seines Kompositionsstudiums in Barcelona und Paris sollte er dessen Leiter werden. Sein vielfältiges kompositorisches Schaffen steht im Wesentlichen in der Tradition der abendländischen Musik, bezieht allerdings oft Aspekte außereuropäischer Spiritualität, der Natur, bildenden Kunst und Architektur mit ein, gleiches gilt für verschiedene Stile der Popularmusik. Dies führte mehrfach zur Zusammenarbeit mit Stars wie Rosalía und Jennifer Lopez. Seit 2003 ist Bernat Vivancos Professor für Komposition an der Musikhochschule Barcelona.

Von der Kritikerumfrage deropernwelt als Nachwuchskünstlerin des Jahres 2019 nominiert ist Katharina Ruckgaber derzeit Ensemblemitglied am Theater Freiburg und debütierte in der letzten Spielzeit u. a. am badischen Staatstheater Karlsruhe. Auch als Lied- und Konzertsängerin ist Katharina Ruckgaber national und international gefragt, so führten sie Gastengagements u. a. in die Wigmore Hall London, ans Konzerthaus Wien und kürzlich an die Elbphilharmonie Hamburg.

Marie Seidler, 1988 geboren, schloss ihr Gesangsstudium 2015 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit dem Master ab. Zahlreiche Meisterkurse und ein Stipendium der Liedakademie des Heidelberger Frühlings ergänzen ihre Ausbildung. Sie konzertierte u. a. in Oxford und beim Händel Festival in London und feierte ihr Operndebüt 2012 am Theater Aachen. Seit 2015 wirkt die Finalistin des Emmerich Smola-Wettbewerbs am Stadttheater Gießen und ist stetig in Konzerten und Liederabenden mit renommierten Künstlern und Ensembles zu erleben.

Christopher Diffey, geboren 1981 in Melbourne, Australien, schloss sein Studium mit dem Bachelor of Music 2002 an der Monash University mit Prädikat ab. 2008 belegte er zusätzliche Kurse an der Royal Academy of Music in London, unter anderem bei Philip Doghan und Audrey Hyland. Engagements führten ihn u.a. an die Scottish Opera, Opera North, oder Bury Court Opera. 2015 debütierte Christopher Diffey in Deutschland als Erisso in Rossinis »Maometto Secondo« unter David Parry am Volkstheater Rostock und sang dort die Titelpartie in der Neuinszenierung von Bernsteins »Candide«. Seit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim. Gastengagements führten ihn u.a. nach Nürnberg, Wiesbaden, Coburg, Lübeck und Heidelberg. Zu seinen jüngsten Konzertverpflichtungen gehören die Tenorsoli in Händels »Messiah« unter der Leitung von Mark Minkowski in Bordeaux und in Mozarts »Davide penitente« unter der Leitung von Hervé Niquet in Mannheim.

Der Bass Frederic Jost, 1993 in München geboren, legte den Grundstein seiner musikalischen Ausbildung im Tölzer Knabenchor und sang dort bereits als Solist unter namhaften Dirigenten wie Claudio Abbado, Kent Nagano, Zubin Mehta und Sir Simon Rattle. Nach seinem Studium an der Musikhochschule München war er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, gastierte u. a. an der Bayerischen Staatsoper, der Oper Frankfurt und den Bregenzer Festspielen. Zudem geht er einer umfangreichen Konzerttätigkeit nach und ist regelmäßig mit den großen Oratorienpartien Bachs, Händels, Schumanns u. a. zu erleben.